Unter dem Titel ‚Ganz plastisch hatte die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich ihres Jubiläumsjahres einen Kreativwettbewerb für Amateure ausgeschrieben: Menschen mit und ohne Behinderung waren aufgerufen, selbst erstellte räumliche Objekte zum Thema Teilhabe statt Ausgrenzung einzureichen. Aus den 420 Beiträgen hatte eine Jury aus Künstlern und Wissenschaftlern sechs für den ersten Preis nominiert. Unter diesen Nominierten war auch eine Betreute der Reha, Tanja Scherer, mit einem außergewöhnlichen Objekt: ein Totenkopf.

Zu der Jubiläumsfeier der Lebenshilfe in Berlin, an der auch Bundespräsident Steinmeier teilnahm, war dann auch Tanja Scherer mit Begleitung eingeladen und nahm daran teil. Sichtlich bewegt, interessiert und nachdenklich hatten die rund 250 Jubiläumsgäste die Schilderungen der nominierten Künstlerinnen und Künstler zur Entstehung ihrer Werke verfolgt. Für alle Beteiligten, insbesondere auch für Tanja Scherer mit ihren Begleiterinnen war es eine aufregende und interessante Reise nach Berlin und eine Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleibt.

 

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