Oberbürgermeister Markus Ibert war zu Besuch in der Reha-Werkstatt in Lahr.
Geschäftsführer Georg Eichner und Prokuristin und Werkstattleitung Melanie Gronert, stellten die Reha Gesamteinrichtung vor und führten im Anschluss durch die Werkstatt.

Im gemeinsamen Austausch ging es auch darum, mögliche Kooperationen zwischen Stadt und Reha auszubauen. „Der Kontakt zur Stadt ist uns sehr wichtig und deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass OB Ibert unserer Einladung in die Reha-Werkstatt gefolgt ist“ betont Eichner.

Beim Rundgang durch die verschiedeneren Arbeitsbereiche ließ sich der Oberbürgermeister die einzelnen Arbeitsschritte erklären. Im Elektro-Bereich stellte Gruppenleiter Udo Brandt die Kabelbaumfertigung vor. Dank Einsatz von Tablets und Lasern ist diese oft komplexe Arbeit nun wesentlich einfacher zu handhaben.  „Die Vereinfachung durch Digitalisierung kommt bei unseren Beschäftigten richtig gut an“ berichtet Brandt.

Die Gesellschaft zur Förderung psychisch Kranker mbH, kurz Reha genannt, betreut und begleitet über 600 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an verschiedenen Standorten. In Lahr gibt es neben der Reha Werkstatt auch ein Angebot für das Ambulant Betreute Wohnen. Die BewohnerInnen werden in ihrer eigenen Wohnung betreut, wobei sie durch erfahrenes Fachpersonal Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. Weitere Standorte der Reha befinden sich in Offenburg, Hausach, Fischerbach und Kehl.

Die Betreuung in den Reha Werkstätten bietet eine sinnvolle Beschäftigung und einen strukturierten Arbeitsalltag in einem geschützten Rahmen. Die Unterstützung und Begleitung ist individuell auf jeden der beschäftigten Menschen angepasst und wird durch qualifiziertes Fachpersonal umgesetzt. Die Ausstattung der Produktionsstätten ist auf dem neuesten Stand der Technik. Damit möchten man gewährleisten, dass eine Auftragsbearbeitung entsprechend den Kundenwünschen jederzeit möglich ist. „Wir bieten Menschen mit psychischen Beeinträchtigung moderne Arbeitsplätze an. Mit unseren individuellen Leistungen im Bereich Lohnfertigung und Dienstleistung können wir gemeinsam mit unseren Kunden auf die aktuellen Marktbedürfnisse reagieren.“ so Gronert.

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