Was sich seit April entwickelte, wurde vergangenen Freitag offiziell eröffnet.

Im Sanierungsgebiet Bahnhof – Schlachthof Offenburg wurde im April dieses Jahres ein Mikroprojekt ausgeschrieben, auf das sich die Reha Offenburg bewarb. Konkret ging es um die Gestaltung einer Gartenmauer in der Okenstraße 27. Die Ausschreibung konnte die Reha für sich entscheiden, die Planung begann. Es sollte ein inklusives Projekt werden. Projektpartner wurde eine Gruppe Jugendlicher der Pfadfinder des Stammes Martin Bucer der evangelischen Stadtkirchengemeinde.

Das Motto „Gemeinsam Stärke verwirklichen“ fand sich schnell. Die Gruppe traf sich im April erstmals im Atelier der Reha Offenburg und nach und nach konnte jeder für sich seine Motive festlegen und auf Papier skizzieren. Wie ein Puzzle fügen sich die Bilder aneinander und bilden ein wunderschönes Ganzes.

„Pfähler Park Galerie“ wird die Mauer zwischenzeitlich genannt, die bisherige Durchgangsstraße animiert die Vorbeigehenden zum Stehenbleiben und Betrachten. Spannend waren der Entstehungsprozess und die Dynamik, wie die unterschiedlichen Gruppen ihre Werke umsetzten. Zuletzt wurde sogar bei nur vier Grad gearbeitet, manchmal abends noch mit dem Licht der Handys! Verwendet wurden spezielle wetterfeste Fassadenfarben, allerdings nur in den Grundtönen. Jeder der Akteure konnte seine Farbwünsche selbst mischen. Ein Spruch auf der Wand bringt die Aktion auf den Punkt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ – sie führte Menschen zusammen, eine gelungene Herausforderung.

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